Prince & The Revolution – Purple Rain: Rezension eines musikalischen Meisterwerks

Albumcover von Prince & The Revolution – Purple Rain mit Musiker in violettem Outfit auf einem Motorrad vor nächtlicher Kulisse.

Mit dieser Prince Purple Rain Rezension widmen wir uns einem Album, das weit über die Grenzen eines gewöhnlichen Soundtracks hinausgeht. Purple Rain verbindet Rock, Funk, Soul, Pop, Gospel und elektronische Musik zu einem ebenso kompakten wie überwältigenden Gesamtwerk. Dabei wirkt die Platte gleichzeitig intim und monumental, spirituell und körperlich, verletzlich und selbstbewusst.

Prince veröffentlichte Purple Rain am 25. Juni 1984 als sein sechstes Studioalbum und zugleich als erstes Album, auf dem seine Begleitband The Revolution offiziell prominent in Erscheinung trat. Die neun Songs dienten außerdem als musikalisches Fundament für den gleichnamigen Film. Das Album brachte Prince seine ersten Nummer-eins-Erfolge und seine ersten Grammy-Auszeichnungen ein.

Obwohl die Produktion unverkennbar aus den 1980er-Jahren stammt, klingt Purple Rain bis heute erstaunlich eigenständig. Synthesizer, Drumcomputer, verzerrte Gitarren, orchestrale Elemente und Live-Band-Energie verschmelzen zu einem Sound, der kaum eindeutig einem Genre zugeordnet werden kann. Genau diese Mischung macht das Album auch Jahrzehnte später zu einem faszinierenden Hörerlebnis.

Albumcover: Prince & The Revolution– „Purple Rain“, © 1984, Quelle: Spotify, Rechte bei den jeweiligen Rechteinhabern

Prince Purple Rain Rezension: kurze Historie eines musikalischen Ausnahmekünstlers

Prince Rogers Nelson wurde am 7. Juni 1958 in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota geboren. Seine Eltern waren musikalisch aktiv, sodass Prince bereits früh mit Klavier, Gesang und unterschiedlichen Musikrichtungen in Berührung kam. Seine Herkunft aus Minneapolis sollte später sowohl seine musikalische Identität als auch den nach ihm benannten „Minneapolis Sound“ entscheidend prägen.

Mit seinem 1978 veröffentlichten Debütalbum For You präsentierte sich Prince bereits als außergewöhnlicher Multiinstrumentalist. Anschließend entwickelte er seinen Stil über Alben wie Prince, Dirty Mind, Controversy und 1999 konsequent weiter. Besonders 1999 brachte ihm den größeren kommerziellen Durchbruch, bevor Purple Rain ihn 1984 endgültig zum internationalen Superstar machte.

In den folgenden Jahrzehnten blieb Prince musikalisch kaum berechenbar. Er veröffentlichte Funk, Rock, Soul, Jazz, Pop und experimentelle Musik, schrieb Songs für zahlreiche andere Künstler und setzte sich intensiv für künstlerische Kontrolle und kreative Unabhängigkeit ein. Seine Fähigkeit, Sexualität, Spiritualität und persönliche Konflikte miteinander zu verbinden, wurde zu einem zentralen Merkmal seines Schaffens. Im Jahr 2004 wurde er in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Prince starb am 21. April 2016 im Alter von 57 Jahren. Sein umfangreicher Katalog und zahlreiche bislang unveröffentlichte Aufnahmen sorgen jedoch dafür, dass sein künstlerisches Vermächtnis weiterhin erforscht und neu bewertet wird.

Prince Purple Rain Rezension – zwischen Soundtrack, Rockalbum und Popvision

Purple Rain besteht in seiner ursprünglichen Fassung aus lediglich neun Songs. Dennoch wirkt das Album weder kurz noch unvollständig. Vielmehr besitzt es eine bemerkenswert präzise Dramaturgie: Der euphorische Auftakt führt zunächst in romantische Sehnsucht, anschließend in Eifersucht, sexuelle Spannung und emotionale Isolation. Erst im letzten Drittel öffnet sich die Musik wieder und steuert auf die versöhnliche Größe des Titelstücks zu. Die offizielle Prince-Diskografie bestätigt die ursprüngliche Reihenfolge der neun Titel.

Während der Aufnahmen kombinierte Prince unter anderem Oberheim-Synthesizer, Yamaha-Keyboards, elektrische Klaviere, Drumcomputer und dominante Gitarrenparts. Gleichzeitig entstanden mehrere Stücke teilweise aus Live-Aufnahmen mit The Revolution. Dadurch besitzt das Album sowohl die Präzision einer Studioproduktion als auch die Dynamik einer Bühnenperformance.

Purple Rain Track für Track: alle Songs in der Rezension

1. Let’s Go Crazy

Let’s Go Crazy eröffnet das Album nicht einfach mit einem Song, sondern mit einer regelrechten Zeremonie. Prince beginnt beinahe wie ein Prediger, bevor Gitarren, Schlagzeug und Synthesizer die feierliche Ruhe durchbrechen. Dadurch entsteht sofort der Eindruck, dass es hier um mehr als Unterhaltung geht.

Musikalisch verbindet der Titel Funk-Rhythmik, Hardrock-Gitarren und einen hymnischen Pop-Refrain. Obwohl der Song ausgelassen und tanzbar klingt, beschäftigt er sich inhaltlich mit Vergänglichkeit, Widerstand und der Entscheidung, sich von den Schwierigkeiten des Lebens nicht unterkriegen zu lassen.

Besonders stark finde ich, wie sich der Song kontinuierlich steigert. Das abschließende Gitarrensolo wirkt nicht wie eine zusätzliche Verzierung, sondern wie die endgültige Explosion der zuvor aufgebauten Energie. Let’s Go Crazy macht unmittelbar klar, dass Prince auf diesem Album sowohl Bandleader als auch Gitarrenheld, Prediger und Popstar sein will.

2. Take Me with U

Nach dem aufwühlenden Auftakt wirkt Take Me with U zunächst wesentlich leichter. Prince singt den Titel gemeinsam mit Apollonia, deren Stimme einen reizvollen Kontrast zu seinem ausdrucksstarken Gesang bildet. Ihre Beteiligung ist auch in den offiziellen Album-Credits aufgeführt.

Der Song wird von akustischen Gitarren, Streichern, perkussiven Elementen und einem federnden Rhythmus geprägt. Dadurch entsteht eine romantische, fast schwerelose Stimmung. Dennoch klingt die Produktion nicht kitschig. Stattdessen bleibt unter der Oberfläche eine leichte Unruhe spürbar.

Für mich ist Take Me with U einer der zugänglichsten Songs des Albums. Gleichzeitig erfüllt er eine wichtige dramaturgische Funktion: Nach der gewaltigen Eröffnung schafft das Stück Raum, bevor das Album emotional deutlich intensiver wird.

3. The Beautiful Ones

Mit The Beautiful Ones beginnt der eigentliche emotionale Absturz des Albums. Der Song startet zurückhaltend, beinahe schüchtern. Synthesizerflächen, eine sparsame Rhythmusbegleitung und Prince’ zunächst kontrollierter Gesang erzeugen eine fragile Atmosphäre.

Allerdings bleibt diese Zurückhaltung nicht lange bestehen. Schrittweise steigert sich Prince in eine Mischung aus Sehnsucht, Unsicherheit und Verzweiflung hinein. Am Ende klingt seine Stimme fast körperlich überfordert. Genau dadurch erhält der Song seine außergewöhnliche Wirkung.

Die Produktion lässt ausreichend Raum für diese stimmliche Entwicklung. Instrumente und Effekte werden nicht wahllos aufgeschichtet, sondern verstärken den emotionalen Kontrollverlust. Ich halte The Beautiful Ones deshalb für eine der überzeugendsten Gesangsleistungen auf Purple Rain. Der Song zeigt Prince nicht als unantastbaren Superstar, sondern als verletzlichen Menschen, der mit Zurückweisung kaum umgehen kann.

4. Computer Blue

Computer Blue gehört zu den ungewöhnlichsten Stücken des Albums. Der Song verbindet elektronische Rhythmen, harte Gitarren, Synthesizer-Arpeggios und eine fast mechanische Atmosphäre. Gleichzeitig wirkt die Musik zunehmend chaotisch und emotional instabil.

Der Beginn mit Wendy Melvoin und Lisa Coleman unterstreicht, dass The Revolution nicht nur als Begleitband fungierte. Vielmehr erhält der Song durch das Zusammenspiel der Band eine eigene Identität. Die ursprüngliche, deutlich längere „Hallway Speech Version“ wurde später auf der Deluxe-Ausgabe zugänglich gemacht.

In der gekürzten Albumfassung wirkt Computer Blue wie ein bewusst fragmentierter Blick in Prince’ Gedankenwelt. Einerseits vermitteln die elektronischen Elemente Kontrolle, andererseits brechen Gitarren und Gesang diese Ordnung immer wieder auf. Ich empfinde den Song deshalb als entscheidendes Bindeglied zwischen romantischer Unsicherheit und der folgenden sexuellen Aggression.

5. Darling Nikki

Darling Nikki ist der dunkelste und provokanteste Titel des Albums. Ein schwerer, schleppender Rhythmus trifft auf verzerrte Gitarren und einen Gesang, der zwischen Faszination, Abwehr und Wut schwankt. Die Musik wirkt bewusst unangenehm und bedrückend.

Prince beschreibt keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine Begegnung, die von Begehren, Macht und Kontrollverlust geprägt ist. Dabei bleibt offen, ob die dargestellte Figur tatsächlich eine reale Person oder vielmehr eine Projektionsfläche für die Unsicherheiten des Erzählers ist.

Besonders eindrucksvoll ist die Produktion. Die Instrumente wirken dicht und beinahe klaustrophobisch. Gleichzeitig entsteht durch die dynamischen Wechsel eine theatralische Spannung. Das rückwärts abgespielte Ende sorgt schließlich für einen verstörenden Übergang.

Darling Nikki ist kein angenehmer Song, jedoch ein wichtiger Bestandteil des Albums. Ohne diese dunkle Zuspitzung würde der spätere emotionale Wendepunkt deutlich weniger überzeugend wirken.

6. When Doves Cry

When Doves Cry ist das klangliche Zentrum von Purple Rain. Der Song beginnt mit einer aggressiven Gitarre, bevor ein trockener Drumcomputer, Synthesizer und viel leerer Raum das Arrangement bestimmen.

Besonders bemerkenswert ist das Fehlen einer konventionellen Bassspur. Prince entfernte die Basslinie und schuf dadurch einen ungewöhnlich offenen, fast nervösen Klang. Diese Entscheidung war für einen kommerziellen Popsong der damaligen Zeit äußerst ungewöhnlich.

Gerade deshalb wirkt das Stück so zeitlos. Die fehlenden tiefen Frequenzen erzeugen eine emotionale Leere, die perfekt zum Thema des Songs passt. Prince untersucht hier nicht nur eine gescheiterte Beziehung, sondern auch familiäre Prägungen, Eifersucht und die Angst, problematische Verhaltensweisen zu wiederholen.

Sein Gesang wechselt zwischen Intimität, Anklage und Verzweiflung. Gleichzeitig bleibt der Rhythmus unwiderstehlich. Für mich ist When Doves Cry einer der besten Popsongs der 1980er-Jahre, weil musikalische Form und emotionale Aussage außergewöhnlich konsequent miteinander verbunden sind.

7. I Would Die 4 U

Nach der emotionalen Isolation von When Doves Cry wirkt I Would Die 4 U wie eine plötzliche Öffnung. Der Song ist schnell, elektronisch und tanzbar. Dennoch besitzt er eine spirituelle Ebene, die weit über eine einfache Liebeserklärung hinausgeht.

Die Synthesizer spielen kurze, präzise Figuren, während Drumcomputer und Bass einen geradlinigen Groove bilden. Prince singt vergleichsweise leicht und kontrolliert. Dadurch erhält der Song eine beinahe schwerelose Qualität.

Interessant ist vor allem die Mehrdeutigkeit. Die angesprochene Liebe kann romantisch, religiös oder universell verstanden werden. Prince vermeidet eine eindeutige Auflösung und verbindet stattdessen Opferbereitschaft, Identität und Erlösung.

In der Dramaturgie des Albums markiert I Would Die 4 U den Beginn der Versöhnung. Nach mehreren Songs voller Eifersucht und Selbstzweifel erkennt die Hauptfigur, dass Liebe nicht allein aus Besitzansprüchen bestehen kann.

8. Baby I’m a Star

Baby I’m a Star setzt die neu gewonnene Zuversicht unmittelbar fort. Der Song ist eine funkige Bühnennummer, die förmlich nach Publikum, Lichtshow und ausgedehnten Live-Improvisationen verlangt.

Bläserähnliche Synthesizer-Sounds, rhythmische Gitarren, treibendes Schlagzeug und zahlreiche Gesangsebenen erzeugen eine ausgelassene Atmosphäre. Dennoch ist der Titel mehr als reine Selbstbeweihräucherung. Prince beschreibt den Glauben an den eigenen Erfolg, noch bevor dieser vollständig erreicht ist.

Mehrere Stücke des Albums, darunter Baby I’m a Star, entstanden auf Grundlage eines Auftritts im First Avenue in Minneapolis und wurden anschließend weiterbearbeitet. Diese Live-Wurzeln erklären die enorme Bühnenenergie des Songs.

Ich sehe Baby I’m a Star als selbstbewusstes Gegenstück zu The Beautiful Ones. Dort bittet Prince verzweifelt um Anerkennung, während er hier keine Bestätigung mehr benötigt. Die Musik feiert den Moment, in dem Selbstzweifel in Entschlossenheit umschlagen.

9. Purple Rain

Der Titelsong ist nicht nur das Finale, sondern die emotionale Auflösung des gesamten Albums. Purple Rain beginnt mit zurückhaltenden Akkorden und einem langsamen Rhythmus. Anschließend wächst das Arrangement schrittweise zu einer monumentalen Mischung aus Rockballade, Gospel, Soul und Stadionhymne.

Prince singt zunächst ungewöhnlich sanft. Statt zu provozieren oder zu dominieren, zeigt er Reue und den Wunsch nach Versöhnung. Dadurch erhält der Song eine emotionale Offenheit, die sich deutlich von der Aggressivität früherer Stücke unterscheidet.

Das Gitarrensolo ist lang, melodisch und technisch nie unnötig kompliziert. Jede Phrase scheint den Gesang fortzusetzen. Schließlich übernehmen Streicher, Chöre und Publikumsatmosphäre, während sich der Song langsam auflöst.

Die musikalische Grundlage wurde bei einem Konzert im First Avenue aufgenommen und später im Studio überarbeitet. Das erklärt, weshalb die Aufnahme gleichzeitig kontrolliert und spontan wirkt. Stilistisch verbindet das Stück Gospel, Blues, Rock und Country-Einflüsse.

Für mich gehört Purple Rain zu den seltenen langen Songs, bei denen keine Minute überflüssig erscheint. Das Stück ist keine gewöhnliche Ballade, sondern ein Abschlussritual. Es verwandelt persönliche Fehler, Trennung und Schuld in einen Moment gemeinsamer Erlösung.

Klang und Produktion von Purple Rain

Die Produktion von Purple Rain lebt von Gegensätzen. Einerseits sind Drumcomputer, Synthesizer und elektronische Effekte deutlich hörbar. Andererseits sorgen die Gitarren, der Live-Gesang und das Zusammenspiel von The Revolution für eine organische Unmittelbarkeit.

Gerade die Gitarren besitzen viele unterschiedliche Funktionen. In Let’s Go Crazy wirken sie triumphierend, in Darling Nikki bedrohlich und im Titelstück beinahe tröstend. Gleichzeitig setzt Prince Synthesizer nicht ausschließlich als Flächeninstrumente ein. Vielmehr übernehmen sie Basslinien, rhythmische Akzente, orchestrale Stimmen und melodische Gegenbewegungen.

Auch die Dynamik ist bemerkenswert. Leise Passagen werden nicht permanent komprimiert oder mit zusätzlichen Elementen gefüllt. Dadurch können die großen Höhepunkte tatsächlich größer wirken. Insbesondere The Beautiful Ones und Purple Rain profitieren von diesem Aufbau.

Einzelne Sounds tragen unverkennbar die Handschrift der 1980er-Jahre. Dennoch wirkt das Album nicht wie ein nostalgisches Zeitdokument. Dafür sind die Arrangements zu eigenwillig und die emotionalen Kontraste zu konsequent umgesetzt.

Warum Purple Rain bis heute funktioniert

Viele erfolgreiche Alben ihrer Zeit sind stark an bestimmte Produktionsmoden gebunden. Purple Rain funktioniert dagegen weiterhin, weil Prince technische Innovation nie zum Selbstzweck machte. Jeder Sound unterstützt eine Figur, einen Konflikt oder eine emotionale Entwicklung.

Zudem vermeidet das Album musikalische Eindeutigkeit. Rockfans finden dominante Gitarren, Funkhörer präzise Grooves, Popfans große Refrains und Soul-Liebhaber ausdrucksstarken Gesang. Dennoch klingt das Ergebnis nicht wie eine berechnete Zusammenstellung verschiedener Zielgruppen.

Das Album wurde 2011 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. Zuvor hatte Purple Rain unter anderem zwei Grammys sowie den Oscar für die beste Original-Filmmusik erhalten. Die offizielle Prince-Diskografie führt außerdem 24 Wochen an der Spitze der Billboard-Albumcharts und mehr als 25 Millionen verkaufte Exemplare an.

Entscheidender als Auszeichnungen und Verkaufszahlen ist jedoch die künstlerische Geschlossenheit. Die Songs können einzeln bestehen, entfalten ihre volle Wirkung aber erst in der vorgegebenen Reihenfolge.

Fazit zur Prince Purple Rain Rezension

Purple Rain ist ein seltenes Beispiel für ein Album, das enorme kommerzielle Reichweite und kompromisslose künstlerische Eigenständigkeit miteinander verbindet. Prince und The Revolution erschaffen eine musikalische Welt, in der Rock, Funk, Pop, Soul, Elektronik und Gospel nicht nebeneinanderstehen, sondern zu einer neuen Sprache verschmelzen.

Nicht jeder Moment soll angenehm sein. Darling Nikki bleibt bewusst sperrig, während Computer Blue fast fragmentarisch wirkt. Gerade diese Stücke verhindern jedoch, dass das Album lediglich zu einer Sammlung großer Hits wird. Sie geben der Platte Tiefe, Konflikt und dramaturgische Spannung.

Meine Höhepunkte sind When Doves Cry, The Beautiful Ones und natürlich Purple Rain. Dennoch würde ich keinen der neun Songs entfernen. Die Reihenfolge ist präzise, die emotionale Entwicklung nachvollziehbar und das Finale überwältigend.

Diese Prince Purple Rain Rezension endet deshalb mit einer eindeutigen Bewertung: Purple Rain ist nicht nur ein zentrales Album der 1980er-Jahre, sondern eines der wichtigsten und geschlossensten Popalben überhaupt.

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Zur Webseite des Künstlers: Prince | Official Website

FAQ zu Prince & The Revolution – Purple Rain

Ist Purple Rain ein Studioalbum oder ein Soundtrack?

Purple Rain ist beides. Es handelt sich um Prince’ sechstes Studioalbum und gleichzeitig um den Soundtrack zum gleichnamigen Film aus dem Jahr 1984. Die Songs funktionieren jedoch auch unabhängig von der Filmhandlung als geschlossenes Album.

Wie viele Songs befinden sich auf Purple Rain?

Die ursprüngliche Albumfassung enthält neun Songs. Sie beginnt mit Let’s Go Crazy und endet mit dem Titelsong Purple Rain.

Welches sind die bekanntesten Songs des Albums?

Zu den bekanntesten Titeln gehören When Doves Cry, Let’s Go Crazy, I Would Die 4 U, Take Me with U und Purple Rain. Diese fünf Stücke wurden als Singles veröffentlicht.

Prince Purple Rain Rezension – warum besitzt When Doves Cry keinen Bass?

Prince entfernte die ursprünglich vorhandene Basslinie, weil ihm das Arrangement zu konventionell erschien. Die dadurch entstandene Leere wurde zu einem der wichtigsten klanglichen Merkmale des Songs.

Welche Musikrichtung hat Purple Rain?

Das Album verbindet Rock, Funk, Pop, Soul, R&B, Gospel und elektronische Musik. Einzelne Songs setzen unterschiedliche Schwerpunkte, dennoch besitzt die Platte einen klar erkennbaren Gesamtklang.

Prince Purple Rain Rezension – welche Rolle spielen The Revolution auf dem Album?

The Revolution verleihen mehreren Stücken eine ausgeprägte Live-Dynamik. Zur damaligen Besetzung gehörten unter anderem Wendy Melvoin, Lisa Coleman, Dr. Fink, BrownMark und Bobby Z. Mehrere Albumtitel basieren auf gemeinsamen Konzertaufnahmen.

Lohnt sich die Deluxe Edition von Purple Rain?

Für Hörer, die sich intensiver mit der Entstehungsphase beschäftigen möchten, ist die Deluxe Edition interessant. Sie enthält den von Prince betreuten Paisley-Park-Remaster, bislang unveröffentlichte Studioaufnahmen, B-Seiten, Single-Versionen und einen Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1985.

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